Ultraschallreinigung

Bei der Ultraschallreinigung handelt es sich in der Regel um ein ergänzendes prozesssicheres waschmechanisches Verfahren. Ultraschall eignet sich für das Abreinigen fein- und feinstpartikulärer anhaftender oder filmischer Verschmutzungen auf der Bauteiloberfläche.

Die Reinigungswirkung der Ultraschallreinigung entsteht durch Kavitation. Hierbei wird die Badflüssigkeit durch einen Ultraschallgenerator und ein abgestimmtes Schwingersystem beschallt, wodurch Schwingungen entstehen, die in der Flüssigkeit kleine, direkt nach der Entstehung wieder kollabierende, Luft-/Gasblasen verursachen. Die dadurch generierten starken Strömungen und Turbulenzen sprengen die Verunreinigungen ab.

Die Reinigungswirkung der Ultraschallreinigung kann durch den gezielten Einsatz von Reinigungsmedien, die auf die Verschmutzungsart und den Verschmutzungsgrad abgestimmt sind, zusätzlich verstärkt werden. Des Weiteren bestimmt die Tiefe der Schallfrequenz die Größe der Kavitationsblasen und dadurch die Höhe der freigesetzten Energie. Grundsätzlich gilt, je tiefer die Frequenz, desto größer die Kavitationsblasen und somit die Energie. Bei allen Ultraschallverfahren spielt die Warenbewegung (Relativbewegung) eine oft für das Reinigungsergebnis entscheidende Rolle.

Ultraschallreinigung eignet sich auch in Verbindung mit Neutralreinigern, bei denen die Entfettungswirkung im Allgemeinen deutlich geringer ist als bei alkalischen Reinigern. Deshalb muss unterstützend zur Emulgierwirkung ein starkes mechanisches Verfahren eingesetzt werden.

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