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LPW Reinigungssysteme Basics

Reinigungsverfahren

Auswahl eines geeigneten Reinigungsverfahrens

Reinigungsqualität & Folgeprozess

QualitÄt der Reinigung

Prozess nach der Reinigung


H2O

KW

Alk.-
Prop.

Lösem.
+H2O

PER


H2O

KW

Alk.-
Prop.

Lösem.
+H2O

PER

Vorreinigen

+(4)

+

+

+

+

Lackieren

+(4)

0

+

+

+

Endreinigen

+(4)

0

+

+

+

Vakuum-
bedampfen

+(4)

0

+

+

+

Feinstreinigen

+(4)

0(1)

+(1)

+

0

Galvanisieren

+

-

+

+

+

Fleckenfrei

+(4)

0

0

+

0

Plasma

+(4)

0

+

+

+

Wasserbruchtest

+(4)

0

+

+

+

Therm.
Behandlung

0

0

+

+

+

Salzfrei

+(4)

-

0(2)

+

-

Bedrucken

+(4)

0

+

+

+


Kleben

0

-

+

+

+


Schweißen

+

0

+

+

+

Kleinteile/Schüttgut
ohne Drehbewegung

-

0

0

0

+

Weiter-
verarbeiten

+

+

+

+

+

Ebene Fläche
aneinanderliegend

-

-

0

0

+

Montieren

+

+

+

+

+

Sacklöcher < 1mm

-

-

+(1)

0

+

Zwischenlagern

0(3)

+

+

+

+


Lagern/Transport

-(3)

+(3)

+(3)

+(3)

+(3)


H2O

KW

Alk.-
Prop.

Lösem.
+H2O

PER


H2O

KW

Alk.-
Prop.

Lösem.
+H2O

PER

Bewertung: + Gut, 0 Bedingt, - Mangelhaft
Bemerkungen: (1) mit Ultraschall, (2) mit polaren ZusÄtzen, (3) Zusatz von Konservierungsmittel, (4) = MaterialabhÄngig

 

Werkstückmaterial & Verunreinigung

Material des Werkstücks

Verunreinigung am Werkstück


H2O

KW

Alk.- Prop.

Lösem.

+ H2O

PER


H2O

KW

Alk.- Prop.

Lösem.

+ H2O

PER

Stahl

+

+

+

+

+

Schneidöl

+

0

+

+

+

Edelstahl

+

+

+

+

+

Konservierungsöl

0

0

+

+

+

Messing

Ziehfett

Kupfer

0

+

+

0

+

Wachs

0

0

+

+

+

Aluminium

+

+

+

+

+

Seife

+

-

0

+

-

Zink

0

+

+

+

+

Emulsion

+

-

0

+

0

Bronze

+

+

+

+

+

Schmiermittel

+

+

+

+

+

Guß

+

+

+

+

+

Läppaste

+

0

+

+

0

Glas

+

0

+

+

+

Polierpaste

0(1)

0(1)

0(1)

+(1)

0(1)

Kunststoff

+(2)

Pigment

Keramik

+

0

+

+

0

Metallabrieb

+

0

0(1)

0(1)

0(1)

Sintermetall

-

-

0

0

+

Harz

-

+

+

+

+

Zinkdruckguß

+

+

+

+

+

Klebstoffe

-

-

0

0

-


Flußmittel

0

-

+

+

0


Fingerabdrücke

+

-

0

+

-


H2O

KW

Alk.- Prop.

Lösem.

+ H2O

PER


H2O

KW

Alk.- Prop.

Lösem.

+ H2O

PER

Bewertung + Gut, 0 Bedingt, - Mangelhaft
Bemerkungen (1) mit Ultraschall, (2) bei Betrieb Tauchen/Dampfentfetten ca. 50 â 60 ÂC

Ressourceneffizienz als Teil der Life Cycle Kostenbetrachtung

Energieaufwand fuÌr die Verdampfung von offenen BÄdern

Energieaufwand fuÌr die Verdampfung von offenen BÄdern je m2 BadoberflÄche in AbhÄngigkeit von der Temperatur

Je m2 BadoberflÄche in AbhÄngigkeit von der Temperatur

Bei 80ÂC betrÄgt die durchschnittliche Heizleistung ca. 8 kW. Davon sind allein ca. 60% bedingt durch die reinen Verdampfungsverluste. Der Rest wird somit durch den Energie-bedarf der zu behandelnden WerkstuÌcke sowie der allgemeinen WÄrmeverluste beeinflusst.

Wasserverlust von offenen BÄdern

Wasserverlust von offenen BÄdern je m2 BadoberflÄche in AbhÄngigkeit von der Temperatur

(je m2 BadoberflÄche in AbhÄngigkeit von der Temperatur)

Bei offenen Badanlagen wird zudem der Wasserverlust erheblich von der Temperatur und der notwendigen Absaugleistung beeinflusst.

Anlagensysteme im Energieeffizienzvergleich

Die Auswahl des Anlagentyps entscheidet im Wesentlichen die Betriebskosten unter dem Aspekt der Energieeffizienz.

Vergleich des Energieverbrauchs

Ohne BeruÌcksichtigung der Effekte durch Neuansatz eines Reinigungsbades, zeigt sich die wÄssrige Einkammeranlage als das effizientere System mit den groÌßten EffizienzsteigerungsmoÌglichkeiten. Als Doppelkammeranlage verstÄrkt sich dieser Effekt durch die Verteilung der Grundlast auf einen hoÌheren Durchsatz.


Einkammeranlage Kohlenwasserstoff

Einkammeranlage wÄssrig

Doppelkammeranlage wÄssrig

Reihentauchanlage wÄssrig

Leistungsaufnahme Volllastbetrieb (kW)

33,5

27,5

45,0

91,0

Max. Durchsatz (Chargen/h)

5(Taktzeit 12 min)

5(Taktzeit 12 min)

9(Taktzeit 6,5 min)

13,3(Taktzeit 4,5 min)

Energiebedarf (kWh/Charge)

6,7

5,5

5,0

6,8

Ein Beispiel zur Energieeinsparung

Einspareffekt bei einer Einkammeranlage durch Nutzung bestehender AbwÄrmequellen (z.B. einer 5,5kW Vakuumpumpe).